Einzelpersonen

Soll ich alleine kommen?

Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass in vielen Fällen eine Paar-, Familien- oder Gruppentherapie einer Einzeltherapie vorzuziehen ist: Probleme, die wir haben, hängen oft mit anderen Menschen, zu denen wir in Beziehung stehen, zusammen.
Diese sind meist direkt involviert, wie z.B. in einer Partnerschaft oder Familie, oder wir haben prinzipiell Probleme im Umgang mit Menschen. Deshalb macht es in vielen Fällen Sinn, Probleme die wir mit Menschen haben, auch in deren Beisein zu lösen oder auch im Kontakt mit anderen Menschen, d.h.in einer Gruppentherapie.
Handelt es sich um Probleme im familiären Kontext, kann außerdem in einer Einzeltherapie die Gefahr bestehen, dass ein Paar oder eine Familie durch eine Einzeltherapie „auseinandertherapiert“ wird.

Natürlich gibt es jedoch auch Umstände oder Themen, die eine Einzeltherapie rechtfertigen oder sogar als Therapie erster Wahl sinnvoll machen.

Ich arbeite in Einzeltherapien mit einer Methodenvielfalt aus systemischer Therapie, Aufstellungsarbeit, Imago, Somatic Experiencing und Brainspotting – einem Zugang, der die neuesten Erkenntnisse aus der Neurobiologie mit einbezieht.

 

WANN IST EINE EINZELTHERAPIE ZU EMPFEHLEN?

  • Die restlichen Familienmitglieder lehnen eine Familientherapie ab, oder sie ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.
  • Der Partner/die Partnerin möchte keine Therapie.
  • Sie möchten Ihre Probleme nicht vor der Familie/PartnerIn ausbreiten.
  • Sie haben den Eindruck, dass Ihre Probleme nichts mit der Familie/dem Partner/der Partnerin zu tun haben.

Jede Geschichte ist einzigartig, und daher ist es sinnvoll, auch diese Frage individuell zu klären und zu besprechen.

 

MIT WELCHEN „PROBLEMEN” ARBEITE ICH?

Diese Frage rührt an zwei Themenbereichen:

1.) Welche Therapiemethode ist für welche Problemstellung am besten geeignet?
In mehreren Untersuchungen zur Frage „was wirkt in der Psychotherapie?“ ist man zu dem Ergebnis gekommen, dass die Effektivität von Psychotherapie in wesentlich engerem Zusammenhang mit der Klienten-Therapeutenbeziehung steht als mit irgendeiner besonderen Technik. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass eine Zuordung von bestimmten Symptomen zu bestimmten therapeutischen Methoden in vielen Fällen nicht zweckmäßig erscheint.

2.) Mit welchen Anliegen arbeite ich?
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrung als Psychotherapeutin und Mensch und aufgrund meines Menschenbildes, nämlich der Person in ihrer Ganzheit und Vielfalt in ihrem Umfeld zu begegnen und nicht Symptomen oder Störungen, bin ich prinzipiell offen für Menschen mit den unterschiedlichsten Anliegen und Problemen.

 

WANN IST EINE FAMILIENTHERAPIE ZU EMPFEHLEN?

Familientherapie halte ich für sinnvoll, wenn es um ein Problem/Symptom eines Kindes/Jugendlichen geht. Meist ist in diesem Fall ja auch das familäre System in das Problem involviert und kann auch zur Lösung beitragen!

 

STIEFFAMILIEN/TEILFAMILEIN

Die Stieffamilie ist eine neue Lebensgemeinschaft eines Elternteils und seiner Kinder mit dem Stiefelternteil bzw. dem neuen Partner, der vielleicht auch eigene Kinder in die Familie mitbringt.

Aufgrund der immer häufiger werdenden Scheidungen gibt es weltweit eine wachsende Zahl von Stieffamilien/Teilfamilien. Sie sind mit Themenstellungen und Aufgaben konfrontiert, die sich von jenen einer Kernfamilie unterscheiden, wie z.B.

  •  Wer gehört zur Familie und wer nicht
  • Die Beziehung zum außerhalb lebenden leiblichen Elternteil
  • Unklare Beziehungen zum getrennten Partner
  • Die Rolle des Stiefelternteils
  •  Ablehnung des Stiefelternteils durch das Kind/die Kinder
  • Loyalitätskonflikte der Kinder
  •  Die Beziehung zu den alten bzw. neuen Großeltern der Kinder

um nur einige häufige Themen zu nennen.

Wer an den Gesprächen teilnehmen soll, muss im Einzelfall geklärt werden.

 

 

 

BeziehungsWeise

Psychotherapeutische Praxis
Friedenszeile 50, 1130 Wien
Telefon: 0664 – 311 62 78
 

Maria König-Eichhorn

Psychotherapeutin/ Systemische Psychotherapie
Imago-Therapeutin/Mediatorin