Maria König-Eichhorn   Psychotherapeutin Maria König-Eichhorn   Psychotherapeutin  
Maria König-Eichhorn   Psychotherapeutin
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Aspekte systemischer Psychotherapie,
die für mich persönlich besonders bedeutsam sind.

Die systemische Perspektive bezieht das
Umfeld (Partnerschaft, Familie, Arbeit,
Gesellschaft...) eines Menschen besonders
ein und widmet den Wechselwirkungen
zwischen Individuum und Umfeld besondere
Aufmerksamkeit.

Man geht davon aus, dass ein Problem oder eine Krankheit nicht nur Ausdruck eines Konflikts des inneren Systems ist, sondern ein Zusammenhang mit der Umgebung besteht, mit dem äußeren System in dem die Person lebt, mit der Paarbeziehung, der Familie, dem Arbeitsfeld, dem Lebenskonzept, dem Wandel der Gesellschaft etc. Jeder Mensch ist ein handelndes Mitglied eines Systems und hat prinzipiell die Möglichkeit, auf dieses Einfluss zu nehmen. Jede Einflussnahme hat Auswirkungen auf das System, dies hat wieder Auswirkungen auf den Einzelnen. Hat man nun ein Problem, so hat man oft das Gefühl abhängig oder ausgeliefert zu sein. Man glaubt, kaum noch auf die aktuelle Lebensgestaltung Einfluß nehmen zu können.

Der Therapeut/die Therapeutin ist weniger
Expertin für das Problem (denn niemand kennt
sein Problem besser als der Klient/die
Klientin). Er/sie ist nicht jemand, der
Diagnosen stellt und Lösungen vorgibt,
sondern Experte dafür, Menschen so
anzuregen, dass die bisherigen Konstrukt-
ionen überprüft werden können. Somit
kommt Bewegung ins System, unbrauchbare
Blockierungen, Perspektiven, Muster
verändern sich, der Handlungsspielraum, das
Gefühl von Kompetenz und Autonomie
vergrößern sich.

Ziel der Therapie ist es, ein Mehr
an Sichtweisen und somit an
Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

 

Jeder Mensch verfügt über all die
Kompetenzen und Ressourcen, die zur
Lösung des Problems notwendig sind. Es
kann jedoch sein, dass diese
Fähigkeiten zur Zeit auf bewusster Ebene
nicht zugänglich sind.

Wahrnehmungen sind immer abhängig vom Beobachter selbst.
Je nach Perspektive wird man eine Vase oder zwei sich zugewandte Gesichter sehen, d.h.die Beschreibung der Wirklichkeit ist nicht die Wirklichkeit, sondern hängt
von unserem Standpunkt ab. Dieser wird in Sprache gefasst und mit Bedeutungen versehen. Nachdem Gedanken ja nicht unmittelbar mitgeteilt werden können, sondern (meist) über die Sprache vermittelt werden, „konstruieren“ wir mit unserer Sprache die Wirklichkeit, d.h. Kommunikation ist ein Austausch von „Wirklichkeitskonstruktionen“.

Anstatt eines Ursache-Wirkung-Denkens,
steht prozesshaftes, zirkuläres Denken im
Vordergrund. Oft hängt es vom persönlichen
Standpunkt ab, wo man Ursache
oder Wirkung sieht (Frau: Weil mein Mann
von der Arbeit immer so spät nach Hause
kommt, bin ich so unfreundlich! Mann: Ich
komme immer so spät nach Hause, weil
meine Frau so unfreundlich ist!).

Die Systemische Theorie ist beeinflusst von der Chaostheorie, dem Konstruktivismus, Selbstorganisationskonzepten, Kybernetik und Synergetik.

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____ Maria König-Eichhorn Psychotherapeutin 1130 Wien Friedenszeile 50 Tel: 0664/311 62 78